Erst eins!

Mir kommt es so vor, als hätte ich doch gerade eben noch 
die ersten Frühlingsboten für den Garten ergattert, 
mich im Gartenbett liegend über den blauen Sommerhimmel gefreut 
und das goldene Blätterspiel im Herbstlicht beobachtet ... 
und jetzt soll schon in 25 Tagen Weihnachten sein?


"Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür."

Wie ihr ja schon wisst, haben wir wieder mal einen Adventkranz,
der eigentlich kein Kranz ist.
Aber lasst euch gesagt sein, es funktioniert trotzdem:
Wenn alle vier Kerzen brennen, dann ist Weihnachten. ;o)


 Jetzt ist ja auch wieder die Zeit von Glühwein, Glühmost, Punsch und Konsorten.
Wenn es mal ein bisschen edler und vor allem "kalt" sein darf,
probiert doch mal folgendes Rezept aus.

Glühweinessenz
1/4l Rotwein
200g brauner Zucker
1 Zimtstange
2-3 Stück Sternanis
10 Stück Gewürznelken
10 getrocknete Apfelscheiben
(alternativ etwas Apfelsaft)

Für den Gewürzsud alle Zutaten in einem Topf aufkochen
und etwa eine halbe Stunde ziehen lassen.
Anschließend durch ein Sieb abseihen und auskühlen lassen.
Danach ein wenig Glühweinessenz in ein Sektglas geben
und mit gut gekühltem Sekt aufgießen.
Fertig ist der leckere Weihnachtsaperitiv!

Adventliche Grüße ...


Adventkranz to go ...


Weihnachtskarten basteln und versenden kann doch jeder 
hab ich mir heuer gedacht und deshalb überlegt, 
die Grüße mal etwas vorzuziehen 
und einen kleinen "Adventkranz to go" zu gestalten/zu verschenken.

 
 
Vielleicht ist das ja auch noch eine "Last Minute Idee" 
für euren Verwandtenbesuch am ersten Advent. 


Und weil man das Rad ja nicht neu erfinden muss 
und sich die liebe Kati schon so viel Mühe gegeben hat, 
findet ihr hier eine kleine aber feine Anleitung.
Ich hab dann noch eine Banderole aus Transparentpapier gestaltet,
um den "Adventkranz to go" zusammenzuhalten.
Wenn das Schächtelchen aber erst mal gefaltet ist,
sind eurer gestalterischen Phantasie fast keine Grenzen gesetzt
und das Material hat fast jeder zu Hause im Schrank.


Alles Liebe ...


Vier Kerzen ...

Vier Kerzen brannten am Adventskranz.
"Es war ganz still und ruhig. 
Wer wollte und konnte, der hörte plötzlich, wie die Kerzen zu reden begannen. 
Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße Frieden. 
Mein Licht leuchtet für die Menschen, 
aber diese wollen keinen Frieden. 
Offenbar wollen sie mich nicht." 
Ihr Flamme wurde immer kleiner und schließlich verlosch sie ganz. 
Die zweite Kerze flackerte und sagte in den Raum hinein: 
"Man nennt mich Glaube. 
Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. 
Es macht keinen Sinn mehr, dass ich brenne." 
Ein Windhauch löschte die Flamme. 
Leise und traurig meldete sich die dritte Kerze zu Wort. 
"Ich heiße Liebe. Aber ich habe keine Kraft mehr zu brennen. 
Die Menschen stellen mich an die Seite. 
Sie sehen nur noch sich selbst und keinen anderen." 
Ein letztes Aufflackern und die Flamme erlosch.

Da kam ein Kind in den Raum. 
Es sah die erloschenen Kerzen, fing an zu weinen und sagte: 
"Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!?"

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. 
Schwach aber mit klarer Stimme sagte sie:
"Hab' keine Angst, mein Kleines. 
Solange ich brenne, können die anderen Kerzen auch wieder entzündet werden. 
Denn ich heiße Hoffnung." 
Das Kind hielt ein Streichholz an die Kerze mit dem Namen Hoffnung 
und gab den anderen Kerzen das Licht zurück." 
Autor unbekannt

Bald ist es schon wieder Zeit 
und der erste Advent ist da!


Tannengrün, Weihnachtskugeln, Sterne, Engel und Kerzen ziehen wieder ins Haus ein 
und der eine oder andere ist vielleicht noch auf der Suche 
nach Ideen für einen Adventkranz oder ein Adventgesteck. 

Zu eurer und meiner eigenen Inspiration 
hab ich mal in den Fotos der vergangenen Jahre gestöbert.





Wie es scheint, hatte ich wirklich noch nie 
einen klassisch runden Adventkranz aus Tannengrün. *schäm*

***

Ach so, jetzt wollt ihr natürlich noch wissen wie unser Adventkranz heuer aussieht? ;o) 
 Weder rund, noch klassisch und sogar ohne Reisig kommt er aus
 ... aber immerhin hat er vier Kerzen!

Ist dieses Jahr eher die Variante rustic chic geworden.
Aber nichtsdestotrotz liebe ich ihn in seiner schlichten, rustikalen Eleganz. 
Ach ja und als kleinen Begleiter/Nachbar, 
hat er auch einen selbstgebundenen Kranz mit viel frischem Grün bekommen.


Vorweihnachtliche Grüße und alles Liebe ...



Mehl, Zucker, Marzipan

Es hört sich an wie die Zutatenliste für Weihnachtskekse, 
aber dafür hatte ich bislang wirklich noch keine Zeit. 
Die süßen kleinen Kaloriengeschenke müssen noch ein bisschen warten 
und stattdessen gibt es einen leckeren Marzipanguglhupf


5 Eier
200g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
100g Marzipan
100ml Milch
5 EL Amaretto
250g Mehl
2 TL Backpulver
250ml Sahne
30g Kakaopulver
Puderzucker zum Bestreuen

Marzipan klein schneiden, mit der Milch in ein Gefäß geben 
und unter vorsichtigem Erwärmen zu einer cremigen Masse verrühren.
Zucker, Vanillezucker, Salz und 2 Eier schaumig rühren. 
Von den restlichen Eiern das Eigelb unterrühren 
und dann den Amaretto und die Marzipanmilch zugeben.
Nun die Sahne und die 3 Eiweiß steif schlagen 
und nacheinander in die Masse einrühren. 
Am Schluss das mit Backpulver vermischte Mehl locker unterheben.
In etwa ein drittel der Masse den Kakao einmischen.

Die Guglhupfform mit Butter einfetten und mit Bröseln ausschwenken. 
Im Anschluss zuerst die helle Teigmasse in die Backform füllen 
und dann mit dem dunklen Teig abdecken. 
Mit einer Gabel spiralförmig Muster ziehen. 
Nun den Guglhupf im vorgeheizten Backrohr 
bei 170°C Heißluft ca. 45min backen.

Vor dem Servieren, 
passend zum Schneeflockenwetter - hallo Winter
mit Puderzucker bestreuen!
*mmhhh*


 Alles Liebe ...



Lichterglanz

Heute ist der 11.November, Martinstag.
Allerorts zünden große und kleine Menschen ihre Laternen an.

Auch bei mir erhellen einige Lichter die Dunkelheit …
draußen und drinnen.


Ich denke da braucht es auch gar nicht viele Worte,
genießt einfach mit mir die gemütliche Stimmung im sanften Lichterglanz.





“Kommt ein Lichtlein, leise, leise leise …”






Alles Liebe …



Sonntag und Kuchen ...

passen fast genauso gut zusammen wie 
Herbst und Äpfel.


Und weil doch gestern Sonntag war, 
gab es eine leckere Herbstapfeltorte. 

 200g Vollkorn Butterkekse
1/2 Tl Zimt
2 EL Zucker
125 g Butter

4 große Äpfel
450ml Apfelsaft
1 Pkg Vanillepuddingpulver
 1 EL Zucker (bzw. nach Geschmack)

300ml Sahne
1 Sahnesteif
125g Magertopfen
2 EL Zucker

Zimt und Zucker 

 
Die Butterkekse in einen Beutel geben und zerbröseln. 
Zucker und Zimt untermischen und mit der geschmolzenen Butter vermengen. 
Anschließend einen 26er Tortenring mit Backpapier auslegen, 
die Keksbodenmasse darin verteilen, gut festdrücken und kalt stellen.

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden.
Die Apfelstücke gemeinsam mit 400ml Apfelsaft 
in einen Topf geben und aufkochen lassen. 
Zwischenzeitlich das Puddingpulver mit dem Zucker vermengen, 
mit dem restlichen Apfelsaft glatt rühren 
und gleich im Anschluss in den Topf geben.
Bei kleiner Hitze kurz ziehen lassen und anschließend etwas auskühlen lassen.

Die Apfelmasse nun auf dem Keksboden verteilen.

Die Sahne steif schlagen und Sahnesteif und Zucker einrühren.
Am Ende den Topfen unter die Sahnemasse ziehen und
die Creme auf die Apfelmasse geben und glatt streichen.

Nun noch etwas Zucker und Zimt mischen 
und die Torte damit bestreuen.



Lasst es euch schmecken!
Alles liebe ...