"Wo Blumen blühen ...

… blühen lass dich ruhig nieder.”


Kommt doch mit auf eine kleine Entdeckungstour
durch das Reich der Blumen und Blüten.
Jede und sei sie auch noch so klein, ist ein Kunstwerk für sich.
Hier beweist die Natur Phantasie und Kreativität in Form und Farbe.




"Blumen des Glücks musst du selbst pflanzen!” 
Phil Bosman

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Habt ihr Lieblingsblumen?
Möchtet ihr mir vielleicht verraten welche?


Alles Liebe …



Rote Früchtchen ...

Frühsommerzeit ist Beerenzeit 
und bei mir im Gärtchen geben neben den
roten Stachel- und Johannisbeeren 
auch die Erdbeeren alles.

 

Da trifft es sich doch gut, dass ich da ein ganz leckeres Rezept 
für eine tolle Erdbeertorte habe. 
Gesagt und getan. 
Das Einzige was normalerweise überbleibt ist ein riesiges 
*mmmmhhhhh* ;o)


4 Eier
Prise Salz
120g Zucker
120g Mehl
etwas Backpulver

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. 
Nun den Zucker und die Eigelb unterrühren 
 und anschließend das Mehl mit dem Backpulver unterheben. 
Einen Tortenring mit ca. 26cm Durchmesser einfetten 
und mit gemahlenen Mandeln einstreuen. 
Nun den Biskuit bei 180°C ca. 20 – 25min backen. 
Nach dem Auskühlen in 2 Böden auseinanderschneiden.


250g QuimiQ Vanille
500g Mascarpone
1 EL Vanillezucker
3 EL Staubzucker
2 EL Amaretto
Saft einer ½ Limette

QuimiQ glattrühren und mit dem Mascarpone und den restlichen Zutaten 
zu einer cremigen Masse vermengen. Als Ersatz für das QuimiQ geht auch Sahne, 
etwas mehr Vanillezucker und die entsprechende Menge Gelatine.


ca. 1kg Erdbeeren
3 EL Staubzucker
2 Blätter Gelatine

Die Erdbeeren waschen und putzen. 
250g davon zusammen mit dem Staubzucker pürieren 
und die aufgelöste Gelatine untermischen. 
Nun einen Biskuitboden zurück in den Tortenring legen 
und darauf das Erdbeermus verteilen. 
Die größten Erdbeeren halbieren und mit der Schnittseite nach außen 
rundherum an den Rand des Tortenrings legen. 
Die restlichen Erdbeeren klein schneiden und den Boden damit belegen. 
Nun die Mascarponecreme gleichmäßig darüber verteilen 
und die zweite Biskuithälfte drauflegen. 
Anschließend die Torte mit Staubzucker bestreuen und 2-3 Stunden kühl stellen.


Alles Liebe und Guten Appetit!




"Aus alt ...

… mach neu" ist ja bei vielen von uns Bloggerinnen hoch im Kurs.
So auch bei mir und deshalb hab ich schon letzten Sommer, 
den gammeligen Kronleuchter der unbedingt vom Sperrmüll mit musste 
weil man ihn sicher mal brauchen kann *g*, aus seinem Kellerdasein befreit. 
Wie, wo oder was war mir anfangs noch nicht ganz klar, 
 aber weiß musste es auf jedenfall sein 
und so bin ich ihm mit einer Sprühlackdose auf die Pelle gerückt.


Et voilá so schlecht war das gar nicht und ich bin dann mit “dem Ding” 
in der Hand einmal quer durch Haus, Keller und Garten spaziert 
um an allen möglichen und unmöglichen Stellen auszuprobieren 
wo er denn nun hinpassen könnte. 
Im wahrsten Sinne des Wortes hängengeblieben
ist er dann an unserem großen Rosenbogen ;o)


Dort hängt er nun schon seit fast einem Jahr und dient im Jahreszeitenwechsel 
mit Glasväschen, frischen Blumen, flatternden Bändern 
und wechselndem "Dekoklimbim" als schöner Blickfang.
 Sieht doch gut aus, oder?

Und weil es im Moment ja sowieso im Gärtchen 
immer was zu “sehen und zu riechen” gibt, 
lass ich euch noch einen Rosengruß da und bin dann auch schon wieder weg


Alles Liebe …


Wo Vergangenheit Zukunft hat ...



... eintauchen in eine andere Welt.
... mit der Natur im Einklang sein.
... entschleunigte Stunden erleben.
... sehen was Menschenhände schaffen können.
... Geschichte zum Leben erwachen lassen.

 

Wer ein besonderes Ausflugsziel sucht, wird im Campus Galli 
bei Messkirch in Baden Württemberg, bestimmt fündig. 
Denn dort in einem großen Waldgebiet hat die Vergangenheit Zukunft 
und im Sinne von experimenteller Archäologie wird jeden Tag 
wie im Mittelalter daran gearbeitet, 
dass der vor 1200 Jahren gezeichnete Klosterplan von St. Gallen 
in Zukunft einmal Wirklichkeit wird. 


Es werden Körbe aus Weide geflochten und Felder bestellt. 
Holzbalken von Hand mit der Axt behauen, Hüttenwände mit Lehm verputzt, 
der Kräuter-/Apothekengarten gepflegt, Tongefäße für den täglichen Bedarf hergestellt, Holznägel geschnitzt und abertausende Dachschindeln für die Hütten hergestellt.
Steine werden mit dem Meisel bearbeitet und dann mit Ochsenkarren transportiert.
Alles was an Arbeits- oder Werkmaterialien benötigt wird, 
muss erst zeitaufwändig von Hand hergestellt werden.
Die Arbeit geht deshalb langsam, aber stetig voran ...
Leute mit dem "Hauruck-Gen" sind hier eindeutig deplatziert,
wer sich aber für die Kunst des Arbeitens,
des schrittweisen Vorankommens und angeregte Gespräche interessiert,
wird hier, mitten in der Natur, auf jedenfall fündig.


 




Ein toller und erlebenisreicher Tag liegt hinter uns ... 
ein Projekt das hoffentlich Zukunft hat vor uns.

Wir kommen bestimmt wieder! 
Vielleicht nicht morgen, vielleicht nicht nächstes Jahr,
aber in Zukunft!

Alles Liebe ... 

"So groß wie Kindsköpfe ..."

… sind sie mittlerweile, meine Kohlrabi im Gemüsehochbeet,
so sagt zumindest meine Mama. ;o) 
Aber, und das ist das Gute daran, sie sind immer noch saftig und butterzart 
– keine Spur von holzig oder faserig.


Man würde gar nicht meinen, was so ein kleiner Küchengarten wie unserer 
alles zu bieten hat und nachdem ich schon meine Eltern 
und auch meine Nachbarn mit ausreichend Kohlrabi versorgt habe 
und auch wir schon Kohrabisuppe und Kohlrabigemüse in allen Variationen hatten, 
musste heute mal etwas Anderes auf den Teller. 
Etwas Anderes aus Kohlrabi ;o) … nämlich Kohlrabischnitzel.


Simpel, vegetarisch und lecker …

Kohlrabi putzen, schälen und in max. 1cm dicke Scheiben schneiden. 
 Nun die Kohrabischeiben in kochender Gemüsebrühe etwa 8min garen. 
In der Zwischenzeit je einen Teller mit Mehl, 
1-2 verquirlten Eiern mit Salz und Pfeffer gewürzt und Semmelbröseln bereitstellen. 
Nun eine Hälfte der gut abgetropften Kohlrabischeiben mit etwas geriebenem Bergkäse bestreuen und eine zweite Scheibe darauf legen und andrücken. 
Das Ganze in Mehl wenden, durch die Eier ziehen 
und anschließend mit den Bröseln panieren. 
Natürlich gehts auch ohne Füllung, aber mit ist es auch lecker ;o)
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin knusprig goldbraun braten. 

Dazu gab es knackigen Salat und einen feinen Dip 
aus frischen Gartenkräutern, Topfen, Naturjoghurt, Senf, Salz und Pfeffer. 
Eine feine selbstgemachte Remoulade oder ein leckeres Tzatziki 
passen aber bestimmt auch hervorragend.

Alles Liebe …


JA, wir wollen ...

sind 3 kleine Worte mit einer großen Bedeutung. 


Erstens besiegelten sie vor mittlerweile 2 Jahren und einem Tag 
unseren "Bund fürs Leben" 
und zweitens sind sie Synonym für einen überreichen Schatz an Ideen und Inspirationen.
Nun gehör ich ja irgendwie schon von Haus aus zu den etwas kreativeren Leuten und schon zu Beginn unserer Hochzeitsplanung hatte ich damals sehr viele eigene Ideen und eine gewisse Vorstellung. Durch den netten Austausch mit den anderen Hochzeitsmädels im Forum bei jawirwollen.at – kam aber noch dies und das und jenes dazu. 
Noch heute denke ich gerne mit einem Lächeln an die Vorbereitungszeit zurück.
Es hat total viel Spaß gemacht die ganze Hochzeit selbst zu planen und auch umzusetzen.
 Ich war ja sozusagen Organisatorin, Weddingplanerin, 
Dekorateurin und Braut in einer Person. 
Und das war gut so! ;o)

L wie … Liebe
L wie … Ländlich
L wie … Lavendel

Ein bisschen verspielt, wildromantisch, detailverliebt 
und mit dem gewissen Vintagecharme – das ist genau unser Stil. 
Violett in allen Schattierungen, kombiniert mit ländlichem weiß und schlichtem ackerbraun, stilecht ergänzt durch das dezente Grün frischer Kräuter aus dem Garten. 


Das war es – unser Hochzeitskonzept.

In der Kirche haben damals weiße Flechtkugeln unseren Weg gesäumt 
und immer wieder hatte man den sanften Duft von Lavendel in der Nase. 
Auch mein Brautstrauß war ein buntes Potpourri aus Kräutern und Blumen. 
Für die Freudentränen hatten wir kleine selbstgenähte Säckchen aus Transparentpapier mit Taschentüchern aufgelegt und in den Kirchenheftchen konnte unsere Messe mitverfolgt werden. Sowohl auf dem Vorplatz der Kirche, 
als auch später im Lokal haben farblich abgestimmte Wimpelketten 
den gewissen romantischen Vintagecharme verströmt 
und der Sitzplan auf einem alten Fenster tat sein Übriges.


Bei der Dekoration der Tische hatten wir auf viele frische Wiesenblumen und Wildrosen 
in kleinen Gläschen zurückgegriffen und mit selbstgemachten Tischlämpchen aus Weingläsern mit Transparentpapierschirmchen ergänzt. 
Die Menükarten waren als kleine Büchlein ausgeführt, die neben dem Menü 
auch die Tischnamen, ein kleines Dankeschön, ein Wer ist Wer? 
und einen Hinweis auf unser Gästebuch enthielten.


Die Gastgeschenke, selbstgemachtes Kräutersalz in kleinen Gläschen, 
waren auch gleichzeitig die Sitzplatzkarten. 
Zudem haben wir auf den Tischen auch noch Fächer verteilt, 
die bei „heißen Augenblicken“ auch sehr gerne mal benutzt wurden. 
Genauso wie die bereitgestellten Gästepantoffeln für müde Füße 
mit denen zur späten Stunde sogar Twist getanzt wurde. *g*


Als süße Überraschung hatten wir eine richtige „Candy Bar“ aufgebaut. 
Die Gäste haben sich damals gerne und reichlich daran bedient 
und auch das eine oder andere Säckchen mit Süßigkeiten für zu Hause gefüllt. 
Ebenfalls gut angekommen ist unsere Fotobox bei der viele skurrile 
aber auf jedenfall unvergessliche Erinnerungsfotos entstanden sind.


Wenn wir schon bei Fotos sind. 
Stilecht im Garten würd ich hier mal sagen … 
und es hat sich gelohnt. 
Der Moment des ersten Blicks konnte bei uns im Garten festgehalten werden, 
unser Paarshooting fand dann in einem anderen Traumgarten statt.


Wir hatten die allerbesten Trauzeugen und die weltbeste Zeremonienmeisterin 
und ich kann mich auch jetzt noch eigentlich gar nicht oft genug bei ihnen bedanken. 
Sie haben uns damals so gut bei allem unterstützt, auch mal wieder auf den Boden zurückgeholt und auch viele Hochzeitsüberraschungen vorbereitet. 

Und was ist nun das Geheimnis 
für eine rundherum 
gelungene Hochzeitsplanung?

Die eigenen Ideen und Vorstellungen sind entscheidend.
Sie müssen einem selbst gefallen und man sollte sich nicht davon abbringen lassen. 
Wenn dann das Farbkonzept und das Thema fixiert sind, 
sollte man seine persönliche Note einbringen 
und sich so viel Inspiration holen wie nötig. 
Danach so viel planen und vorbereiten wie möglich, ist auf jeden Fall gut, 
allerdings musste auch ich lernen, 
dass man sich nicht wegen allen Kleinigkeiten einen Kopf machen soll. 

Der beste Tipp überhaupt ist jedoch:  
Was auch kommen mag – der Tag wird ein Traum, 
so oder so, und er ist da um genossen zu werden!


Somit bin ich am Schluss und bleibe auch zum zweiten Hochzeitstag 
bei unserem damaligen Resümee:
Der Tag war mehr als perfekt 
und wir hätten ihn uns vorher in unseren Träumen 
nicht schöner ausmalen können. 

Und JA, 
ich würde immer wieder wollen … 


Alles Liebe …

Dolce far niente!

Das "süße Nichtstun" ... 
lässt sich in der herrlichen Toskana hervorragend praktizieren.

Kleine Gassen, Pasta, Chianti, Dämmerung, Glühwürmchen,
Kurven-Kurven-Kurven, mittelalterliche Hügelfestungen, Olivenbäume,
Kunst und Kultur, Capuccino, malerische Zypressenhaine, ...  

Während unseres einwöchigen Urlaubs hab ich versucht ein bisschen was 
von dieser traumhaften Landschaft für euch in ein paar Bildern festzuhalten.

Kommt doch mit und lasst einfach eure Seele baumeln.






 


 


  Arrivederci,
alles Liebe und bis bald!


Unterm Holderbusch

“Ringel, Ringel, Reiha!
Miar sind dr Kindr dreia.
Sitzand untarm Holderbusch,
machand alle husch, husch, husch.”

  An sonnigen Stellen blüht schon seit Tagen der Holder bei uns. 
Die vielen kleinen Blüten an den Dolden und ihr leicht süßlicher Duft ...

... ein Fest für die Sinne.
 
Da bei uns “im Häuschen” Holunderblütensirup mit Mineralwasser 
das Hitgetränk Nummer eins ist und sich der 10 Liter Vorrat 
vom letzten Frühjahr auf ein Minimum reduziert hat, 
hab ich den ersten sonnigen Tag nach dem Regen genutzt 
um die frischen Holderblüten zu ernten und daraus Sirup zu machen.


Holunderblütensiurp
20 Blütendolden
1l Wasser
1kg Zucker
30g Zitronensäure
 Die Blütendolden gemeinsam mit dem Wasser und Zucker 
aufkochen lassen und dann von der Herdplatte nehmen!
Vorsichtig die Zitronensäure einrühren,
durch ein Sieb/Tuch abseihen
und noch heiß in Flaschen füllen.
Et voila!

Anschließend heißt es dann nur noch den Sirup mit Wasser oder,
wenns mal etwas mehr sein darf, mit Sekt aufgießen und genießen.
Am Besten im Sonnenschein im Garten.


Alles Liebe ...