Ein Hauch von Sommer!

Über diesen Sommer können wir uns bisher wohl nicht beschweren, oder?
Wärmende Sonne, 
duftender Lavendel, 
erntefrische Tomaten, 
süße Erdbeeren 
und bisher viele Abende an denen man bis spät in der Nacht 
bei Kerzenlicht und einem Gläschen Wein in der Hand 
auf der Terrasse sitzen kann.

Heute holen wir uns mal den Sommer ins Haus und auf den Teller.
Wenn wir dann noch 4 nette Leute finden,
die mit uns den Sommer feiern wollen,
dann ist doch das Leben perfekt. 


Das Menü und die Rezepte sind wieder einmal eine bunte Mischung 
aus Eigenkreationen, Kochbüchern 
und einer sehr erfolgreichen Stöberei beim Blog 180°C
wo sich ein Besuch eigentlich immer lohnt.

Ein Hauch von Sommer


Sommersandwich 

mit Zucchini, Paprika und getrockneten Tomaten
9 Scheiben Sandwichtoast
12 dünne Scheiben gelbe Zucchini
1-2 grüne Paprika
1 Glas getrocknete Tomaten
Pesto Verde
6 Scheiben Speck
Frischkäse
Flor de Sal
Alle Toastbrotscheiben sanft im Toaster anrösten und bereit legen. 
Die Zucchini und die Paprika in Scheiben schneiden, in Olivenöl anrösten, 
auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit etwas Flor de Sal bestreuen. 
Nun die ersten 3 Toastbrotscheiben mit Pesto bestreichen 
und mit den Zucchinischeiben und Paprika belegen. 
Je mit einer weiteren Brotscheibe abdecken und 
diese schön dick mit Frischkäse bestreichen. 
Anschließend die getrockneten Tomaten 
und den kurz in der Pfanne ausgelassenen Speck darauflegen 
und mit der letzten Toastscheibe abdecken. 
Alles fest zusammendrücken, dekorativ in Dreiecke schneiden 
 und direkt vor dem servieren noch in einer Pfanne beidseitig kurz anrösten.
 

Teigtaschen mit Spinat-Ricottafüllung
2 Eier
200g Nudelmehl
Salz
1 Tl Öl
3 El Weißwein
125g Babyspinat
100g Ricotta
1 El Butter
2 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
Parmesan
Salz, Pfeffer, Muskat
etw. Weißwein zum ablöschen
Butter
Aus den erstgenannten Zutaten einen Nudelteig herstellen, 
in Folie wickeln und ca. 1/2 Stunde ruhen lassen.
In der Zwischenzeit für die Füllung die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch fein hacken und in etwas Butter anschwenken. Anschließend den Spinat dazugeben und wenn er zusammengefallen ist mit etwas Weißwein ablöschen. Auskühlen lassen und mit Ricotta und geriebenem Parmesan vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Nun den Nudelteig nochmal kurz durchkneten und dünn ausrollen. 
Kreise ausstechen, ca. 1 Tl Füllung in die Mitte legen und dann mit viel Geduld und etwas Fingerfertigkeit die Teigtaschen zuklappen, festdrücken und in Salzwasser kochen. 
Vor dem servieren die Teigtaschen in aufgeschäumter Butter mit Frühlingszwiebelringen schwenken und mit frisch gemahlenem Pfeffer und Parmesanspänen anrichten.


Glasierte Hühnerbrust 
mit mediterranem Gemüse
6 Hühnerbrustfilets
Olivenöl
100ml Geflügelfond
5 EL Honig
2-3 Stängel Rosmarin
1 fein gehackte Chilischote
5 fein gehackte Knoblauchzehen
Saft einer 1/2 Limette
Salz
Den Fond kurz aufkochen lassen und anschließend 
den fein gehackten Rosmarin, Chili, Knoblauch, Honig und Limettensaft dazugeben 
und langsam zu einem zähflüssigen Sirup einreduzieren.
Nun die Hühnerbrustfilets in Olivenöl beidseitig scharf anbraten,
 in eine Auflaufform setzen, salzen und mit Sirup bestreichen. 
Nun bei 180°C im vorgeheizten Backrohr in ca. 15min fertiggaren.
Für das mediterrane Gemüse einfach fein gehackte Frühlingszwiebeln 
 und kleine Würfel von Paprika, Zucchini und Tomaten 
in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten und mit etwas Tomatenmark verrühren. Anschließend mit einer selbstgemachten Sugobasis (z.B. die Zucchinisalsa) 
verrühren und mit frischen Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.
Als Beilage Kartoffeln vorkochen und direkt vor dem anrichten grob geschnitten 
in einer Pfanne mit Olivenöl, Meersalz und Thymian schwenken.


Erdbeer-Topfen Charlotte
250g Topfen
1/4 l Sahne
500g Erdbeeren
3 EL Zucker
2 Blatt Gelatine
Saft einer 1/2 Limette
3 EL Limettensirup
Biskotten
Den Topfen glattrühren, mit der geschlagenen Sahne vermischen 
und mit Limettensaft und Zucker verfeinern. 
Anschließend die klein geschnittenen Erdbeeren darunterheben. 
Den Limettensirup erwärmen, die eingeweichte Gelatine darin auflösen 
und ebenfalls zur Topfenmischung geben. 
Nun eine Terrinenform mit Klarsichtfolie auslegen und die Biskotten hineinschichten. 
Die Topfenmasse einfüllen, mit einer Biskottenschicht abdecken und anschließend 
für einige Stunden im Kühlschrank fest werden und durchziehen lassen.


Das Menü ist auf jedenfall anfängergeeignet 
und kann bis auf wenige Komponenten komplett vorbereitet werden, 
damit auch der Koch oder die Köchin was vom Abend hat. 
Die Sandwiches warten schon fertig gerichtet bis die Gäste kommen und 
müssen nur noch kurz in der Pfanne gewendet werden. Die Teigtaschen 
warten schon vorgekocht auf ihren Auftritt und werden nur vor dem 
Servieren in der Butter geschwenkt. Dann kommt der “frische Teil” indem man 
die Hühnerbrüstchen anbrät, bepinselt und in die Ofen schiebt – 
währenddessen kann man das schon fertig vorbereitete mediterrane Gemüse 
aufwärmen und die schon vorgekochten Kartoffeln in der Pfanne schwenken. 
Und das Dessert? 
Das wartet sowieso schon seit dem Vormittag fertig im Kühlschrank 
bis es endlich gegessen wird. 

Ihr seht, da ist wirklich nichts dabei 
und der “Hauch von Sommer” 
ist genauso einfach wie lecker. 
Guten Appetit!
Alles Liebe …



Karibik?!?!

 Man könnte meinen es wäre die Karibik.
Doch weit gefehlt, 
wir befinden uns nämlich etwa 5500km davon entfernt 
in der wunderschönen Bergwelt des Rätikon.

 

Was aussieht wie das türkisblaue Wasser des Meeres, 
ist lediglich der Stausee - der Lünersee.
Umgeben ist er nicht von Palmen, 
sondern von blühenden Almwiesen und schroffen Felsen. 


Nichtsdestotrotz oder vielleicht genau deswegen, 
war die Wanderung aber wunderschön
und die Bergkulisse bei dem herrlichen Wetter ein Genuss.


Schon frühmorgens machten wir uns zu Fuß auf den Weg von  
Schattenlagant über den "Bösen Tritt" zum Lünersee.
Anschließend ging es von dort weiter zur Totalphütte
zum wohlverdienten Einkehrschwung.

 
 Während sich dann viele der Bergtouristen in der Mittagshitze
den doch recht steilen und steinigen Weg nach oben kämpften,
waren wir schon wieder auf dem Rückweg
und genossen anschließend unsere Wanderjause
mit herrlichem Blick über den Lünersee.


 Da würde ich doch mal sagen,
wir wohnen an einem wunderschönen Fleckchen Erde
und bei den momentanen Temperaturen
ist das Karibikfeeling doch auch gar nicht so weit weg. ;o) 


So schön ins Vorarlberg!
Alles liebe ...



Bitte Lächeln!

Seit zwei Jahren schon ist meine kleine Sony Alpha58
in allen möglichen und unmöglichen Lebenssituationen mit dabei.
Seit dem heurigen Jahr auch ganz oft mit dem neuen Objektiv Tamron 16-300.
Ich sag nur Weitwinkel und ZOOM. :o)

Um schnell gerüstet zu sein, hängt sie oft griffbereit um meinen Hals …
meist ist sie aber gut geschützt in der Fototasche verstaut
und wartet dort auf ihren Einsatz. 

Nun sind Fototaschen aber meist nicht grad der stylische Hingucker
und drücken einem oft schon von sehr weitem den Stempel “Fototourist” auf.
Zusätzlich baumelt dann auch noch die Handtasche
mit Geldtasche, Schlüssel, Taschentüchern
und allem was Frau dabeihaben muss ;o) über einer Schulter.


DAS kann doch nicht die Lösung sein, oder?


Deshalb hab ich mich auf die Suche gemacht
und bin auch wirklich auf tolle Fotohandtaschen
für modebewusste Frauen gestoßen … *wow*
und so teuer! :o( 


Was die Kameraindustie kann, kann ich doch schon lange oder?
Deshalb bin ich durchs Handtaschengeschäft “gewandert”
und hab nach der perfekten Tasche für mich gesucht.
Farbe, Größe, Style, Ausstattung, Preis …
okay, es hat echt eine ganze Weile gedauert bis ich mich entschieden hatte,
aber am Ende des Nachmittags war eine gefunden.


Nicht zu groß und nicht zu klein, gute Henkellänge 
und die Option einen Schultergurt einzuhängen. 
Neutrale Farbe, ansprechender Futterstoff 
und ausreichend Innen- bzw. Außentaschen für den schnell Zugriff. 
Außerdem ist der Reißverschluss lang und durchgängig, 
damit eine große Öffnung entsteht um auch gut an alles heranzukommen. 
Ach ja und mit knapp 30€ war sie günstig noch dazu.

Zuhause habe ich mich dann daran gemacht das Futter aufzutrennen
und aus einer Schaumstoffmatte passende Seitenteile zuzuschneiden.
Jene habe ich mit Klebeband fixiert, wieder in die Tasche integriert
und so eine stabile und stoßfeste Außenhülle geschaffen.
Dann habe ich auf der Innenseite noch Klettband angenäht
und aus den restlichen Schaumstoffplatten und altem Jeansstoff
Innenteile zur Abtrennung genäht.
So findet alles getrennt, übersichtlich und gut geschützt 
seinen eigenen Platz in der Tasche. 
Neben dem Kamerabody samt Objektiv haben 
z.B. Ersatzakku, Speicherkarten, Putztuch, UV-Linse, … 
 außerdem Geldtasche, Handy, Taschentücher, Autoschlüssel, Lipgloss, Kugelschreiber und bei Bedarf auch Sonnenbrille, Ebook oder eine kleine Wasserflasche platz.

Ich muss sagen ich mag mein "neues" Fotoaccessoire
und so ist meine Kamera jetzt auch viel öfter (auch unbemerkt) dabei.


Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen ein neues “zuHause” 
für eure Fotoausrüstung zu kreiieren … 
ich für meinen Fall werd mir auf jedenfall 
nochmal eine weitere Tasche besorgen und gestalten. 
Dieses Mal vielleicht noch etwas größer, 
damit auch noch ein zweites Objektiv und ein Blitz darin Platz finden.


Alles Liebe …

Urlaub



“Die Schnecke wollt auf Reisen gehn
und wollt sich mal die Welt ansehn.
So kroch sie nach Amerika,
wo sie dann Indianer sah.
Dann kroch sie weiter bis nach Rom
und setzte sich ins Autodrom.
Darauf gings weiter in die Schweiz
und anschließend dann gleich nach Mainz.
Plötzlich wacht die Schnecke auf und denkt: Es war ein Traum!
Sie schaut sich um und stellt dann fest: Ich bin im selben Raum.
Die Weltreise war nie gemacht
und leider nur im Traum erdacht.
Der Schnecke ist das ganz egal
denn Urlaub hat sie allemal.
Wenn nicht draußen in der Welt,
dann hier zu Haus wo´s ihr gefällt.”
6 Wochen freie Zeit liegen nun vor mir 
und ich freu mich auf die Lust am Leben.
Ohne Zwang und Zeitdruck einfach das tun, 

nach was mir grad der Sinn steht:
Aufstehen oder im Bett bleiben.
Selber kochen oder essen gehen.
Auf der Terrasse faulenzen oder ans Wasser fahren.
Aufräumen oder alles liegen lassen.
Sonnenschein oder Regen (fast egal) ;o)

Schöne Urlaubsgrüße …


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Gegen die Liebe ...

… ist kein Kraut gewachsen” 
 
war damals unser Leitspruch bei der Hochzeit
und gerade in vielen Blumen und Kräutern steckt auch eine tiefere Bedeutung.
Sie sind unter anderem Symbol für Leben, Liebe und gute Wünsche …


Thymian: Stärke, Mut, Kraft
Oregano: Freude, Glück, Wohlgemut
Salbei: Reinheit, Heilung
Rosmarin: Liebe. Treue, Schönheit
Minze: Leidenschaft, Liebe
Melisse: Sympathie, Harmonie
Lavendel: Reinheit, Vertrautheit, Zärtlichkeit
Kamille: Hoffnung, Trost
Basilikum: „Alles Gute“



Passend dazu gibt es heute ein würziges Rezept:

Meersalz mit Chili und Kräutern

500g Meersalz
3-4 Pepperoni
2TL gemahlener Ingwer
½ Knoblauchknolle
3EL getrocknete Kräuter der Provence

Bei mittlerer Hitze das Meersalz in eine beschichtete Pfanne geben 
und die feingehackten Pepperoni und den Ingwer dazu. 
Nun so lange unter Rühren erhitzen, 
bis die Pepperoni ihre Flüssigkeit beinahe verloren haben. 
Anschließend die gepressten Knoblauchzehen hinzugeben, die Hitze verringern 
und unter gelegentlichem Rühren 4-5 min weiter in der Pfanne belassen. Am Ende die getrockneten Kräuter unterrühren und abfüllen.



Neben dem Eigenverbrauch eignet es sich abgefüllt in hübschen Gläschen 
auch toll als kleines Mitbringsel oder wie in unserem Fall als würziges Gastgeschenk.



Alles Liebe …

Old and new!

“Alles Alte war einmal neu,
und alles Neue wird einmal alt sein.”
   
Harry Mulisch


Ich bin mir sicher, dieser alte Kinderstuhl war irgendwann auch einmal neu.
Allerdings vor sehr, sehr vielen Jahren, 
denn sogar in meinen Kindheitserinnerung ist er schon uralt und etwas schäbig. 
Als er dann letztens plötzlich wieder vor mir stand und 
von fleißigen Händen eigentlich auf den Sperrmüll getragen werden sollte, 
schnappte ich ihn und gab ihm vorübergehend Asyl in unserem Keller.

Und weil ich etwas Zeit habe, …

 

… widerfuhr ihm gestern dann ein kleines Makeover:
Ein bisschen weiße Lackfarbe, eine neue Polsterung, ein frischer Stoffbezug …


"Old and new!"

Nun darf der neue, alte Kinderstuhl als kleines Schmuckstück
in unserer Garderobe stehen und erstmal einfach nur gut aussehen. ;o)



Alles Liebe …


Pasta e basta!

Nudeln gehen doch immer, oder?
Und immer wenn´s “avanti” gehen muss,
gibt es sowieso Pasta und basta!

Menü 1 = Pasta mit Tomatensauce
Menü 2 = Pasta mit Pesto giardina
Menü 3 = Pasta …



Während der Sommermonate wird unser schnelles Nahrungsangebot :o)
auch mal gerne durch Fleisch vom Grill erweitert und dazu gibt es …?


Richtig, Pasta! :o)


Hier mal unser Lieblingsrezept für italienischen Nudelsalat:   
400 g Mini-Fussili oder Mini Penne
200 g Cocktailtomaten
1 Bund Rucola
1 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 kleines Glas schwarze Oliven

1 Teil/e Olivenöl
2 -3 Teil/e Öl von den Tomaten
1 -2 Teil/e Aceto Balsamico
etwas Senf und Ketchup
1 feingehackte Zwiebel
2 feingehackte Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
1-2 EL Pesto Verde
50 g Parmesan

Die Nudeln al dente kochen, abschrecken und zum abtropfen zur Seite stellen. Cocktailtomaten, getrocknete Tomaten und Oliven zerkleinern
und mit den inzwischen abgekühlten Nudeln mischen.

Aus den Saucenzutaten eine Vinaigrette herstellen und gemeinsam 
mit dem frisch geriebenen Parmesan unter den Nudelsalat mengen. 
Am besten 2 – 3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen 
 und dann bei Bedarf nochmals nachwürzen und wenn nötig, 
das Verhältnis aus Öl und Balsamico weiter verfeinern.

Den Rucola waschen, grob zerkleinern
und erst vor dem Servieren mit dem Salat vermengen.

Als Topping passen auch gut frisch geröstete Pinienkerne.

Buon Appetito e Arrivederci ich muss jetzt los,
denn wer weiß wie lange heute dieses grelle, gelbe Ding vom Himmel lacht,
bevor sich wieder die Regenwolken davorschieben. ;o) 


Obwohl, die kleine Abkühlung hat auf jedenfall gut getan.
Jetzt ist aber auch wieder gut 
und die Sommerhitze darf wieder "avanti" zurückkommen.


Alles Liebe …


Erinnerungen!

"Genieße den Tag,
denn die Momente von heute
sind die Erinnerungen von morgen.”


Was haben wir uns damals über Wochen, ja Monate auf unsere Hochzeit vorbereitet
und dann ist der schönste Tag schneller vorbei als man JA sagen kann.

Was am Ende bleibt, ist die Erinnerung.

Ich bin mir sicher, den Meisten von euch geht es da ähnlich, oder? 


Damit uns die Erinnerungen auch erhalten bleiben, haben wir vorgesorgt. ;o)

Wir haben unsere Hochzeit richtig, ohne Abstriche 
und so wie wir es uns vorgestellt haben, gefeiert und all jene Menschen eingeladen, 
mit denen wir uns auch gerne treffen und schöne Augenblicke teilen. 
Sie alle haben sich mit ihrem Fingerabdruck auf unserem Hochzeitsbaum, 
der jetzt in unserem Schlafzimmer hängt, verewigt und auch aufrichtige Worte 
in unser Gästebuch geschrieben. Das Rosenbäumchen welches den Kircheneingang schmückte ist in unserem Garten ausgepflanzt und erfreut uns zur Zeit täglich 
mit seinen wunderschönen Blüten und alle schönen Dinge und Kleinigkeiten 
von unserem besonderen Tag, sind sorgsam in unserer Hochzeitskiste aufbewahrt.

Das Brautkleid, das wohl herausragendste und teuerste Kleidungssstück in meinem Leben, liegt gebettet in einer wunderschön nostalgischen Brautkleidbox ganz unten in meinem Kleiderschrank und zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen, wenn ich an die 2 tollen Tage denke an denen ich es getragen habe. JA, ich hatte es noch ein zweites Mal an, 
zu einem “Trash the Dress Shooting” und JA, wir sind ein bisschen verrückt und JA, 
ich kann euch auch gerne mal Bilder davon zeigen. ;o)

Von all diesen  
schönsten, geplanten und spontanen Augenblicken 
sind nämlich tolle Fotos entstanden 
und das kurze Video, welches wir damals mit der Dankeskarte an alle verschickten,
rührt mich immer noch zu Tränen.
Gerne nehme ich das Fotobuch unseres Hochzeitstages zur Hand,
noch viel lieber schwelge ich aber in Erinnerungen,
wenn ich mein Hochzeitstagebuch durchstöbere. 
Liebe Bräute da draußen, ich kann euch sowas nur wärmstens ans Herz legen! ;o)


Von einem besonderen Highlight und vielleicht genau der Idee 
nach welcher ihr gerade sucht, möchte ich euch aber jetzt erzählen: 

Schon Wochen vor unserem ersten Hochzeitstag haben wir damals all unsere Erinnerungsfotos nach genau diesen besonderen Momentaufnahmen 
unserer Gäste durchsucht, die letzten Endes sie und ihre Freude
die sie mit uns empfunden haben, widerspiegeln.

Und ihr glaubt es kaum, 
aber für jeden haben wir genau DAS Bild 
gefunden und entwickeln lassen.
Anschließend haben wir daraus Postkarten gemacht, 
die sich allesamt pünktlichzu unserem ersten Hochzeitstag 
auf den Weg zu unseren "ehemaligen" Hochzeitsgästen machten 
um auch ihre Erinnerungen an dieses schöne Fest aufleben zu lassen. 

Wetten, dass jeder Einzelne ein Lächeln auf den Lippen hatte? ;o)

 

Mal ehrlich, es bekommt doch jeder gerne Post oder?


Wie rappte Sido schon so schön?
“In einem schwarzen Fotoalbum mit nem silbernen Knopf,
bewahr ich alle diese Bilder im Kopf …
und jetzt ist es konserviert und archiviert ich habs gespeichert.
Paraphiert und nummeriert damit ichs leicht hab,
wenn die Erinnerung auch langsam verschwindet
weiß ich immerhin genau wo man sie findet.”

Ich würde mal sagen, jetzt aber AB DIE POST …
oder ist das etwa nicht genau DIE Idee die euch noch gefehlt hat?

Alles Liebe ...

Immer im Winter ...

... hab ich genug Zeit um mir zu überlegen, 
was man in unserem kleinen Gärtchen noch bauen 
und umgestalten könnte.

Immer im Frühling …
juckt es uns mich in den Fingern die Ideen an Ort und Stelle auszumessen 
und endlich in die Realität umzusetzen.

Immer im Sommer …
freu ich mich an der gelungenen Umsetzung 
und genieße die neue Atmosphäre in unserem “Draußenwohnzimmer”.

 Immer im Herbst …
 schaue ich voller Stolz auf unser Gärtchen und
gönne ihm (und uns) ein wenig Ruhe.

Immer im Winter … ;o)

So geht das irgendwie jedes Jahr und so “mini” unser Gärtchen 
mit seinen knapp 100m² auch ist, so gern werkle und gestalte ich darin. 
Im Gegensatz zu einer großen Fläche kann man bei uns im Garten nämlich nichts verstecken, es gibt keine uneinsehbaren Ecken und so versuche ich eben immer wieder neue Details herauszuarbeiten welche die Blicke anziehen und auch lenken. 
Das beginnt bei der Dekoration die sich, wie ihr wohl eh schon mitbekommen habt, saisonbedingt ändert und gipfelt in immer neuen Projektideen.


Jetzt fragt ihr euch sicher was heuer “auf dem Plan” stand, oder?


Also wenn ich jetzt sagen würde NICHTS, wäre das glatt gelogen,
habe ich doch schon eine vorübergehend brach liegende Ecke 
mit ein paar wohlüberlegten Handgriffen, 
ein paar übriggebliebenen Pflastersteinen, einem Sack Rindenmulch 
und einem Arrangement aus Hostas, alten Obstkisten und dergleichen 
in ein ansehnliches Etwas verwandelt.


Und wenn ich dann auf unserem Gartenbett liege, 
sehe ich vor meinem inneren Auge 
auch schon eine wunderbar neue Pergola, umrankt von Rosen und Clematis, 
gehe ich völlig unbeobachtet hinter unserem neuen Sichtschutzzaun spazieren 
oder sitze auf unserer neuen, unglaublich schicken Holzterrasse. 
Das sind nun aber wirklich noch Zukunftsträume. ;o)

Heute möchte ich euch mal ein GartenDIY zeigen, 
dass schon einige Jährchen in unserem Garten steht, 
welches aber immer noch oder immer wieder 
auf großes Interesse bei euch, liebe Blogbesucher, stößt. 
Immer wieder werde ich per Mail nach einer Bauanleitung für unser “Philosophenhäuschen” gefragt. 
Nun entstand das zwar fast im “vorbeigehen” im Baumarkt, 
denn ich kann keine Pläne zeichnen und der Herr im Haus will keine Pläne zeichnen, 
aber ich hab dennoch versucht den Bauvorgang zu rekonstruieren.


Nachdem die angrenzenden Rankgestelle, 
selbstgebaut aus Wasserrohren und Stahlseilen, 
mit Wein und Clematis bereits seit längerem dort standen 
 und gut eingewachsen waren, ergab sich die Breite unseres Projekts quasi von selbst. 
Zugegeben, mit 1,21m etwas unrund aber dafür bestimmt ein Unikum.
Auch die Giebelhöhe haben wir an das benachbarte Dekoelement, 
die im Garten integrierte alte Haustüre, angeglichen. Passgenau eben! ;o)

Baumaterial für die Wände waren einfache Rauhspund Nut und Federbretter, 
die wir seitlich mit Kanthölzer eingerahmt haben. 
Um einen sauberen Abschluss zu erhalten, 
haben wir mit einer Oberfräse Schlitze vorbereitet und die Bretter dort „eingepasst“. 
Die einzelnen Teile wurden von uns Schritt für Schritt vorbereitet 
und dann zusammengesetzt. 

Das Gitter ist ein fertiges „Scherengitter“, welches wir mittig auseinandergesägt 
und dann eingepasst haben. Das Dach besteht ebenfalls aus demselben Material
und wurde dann am Ende von uns mit Dachpappe eingedeckt. 
Die eingepasste Sitzbank bzw. Truhe, in der sich ein Teil der Gartenelektrik 
und Platz zum Verräumen der Kissen etc. für Spinnen ;o) befindet, 
hat eine Sitzhöhe von ca. 45cm und eine Sitztiefe von 54cm.

 

Zum Aufstellen bzw. auch zur Fixierung haben wir 4 Bodenhülsen eingeschlagen 
und dort darauf einen Rahmen befestigt an dem das Häuschen angeschraubt wurde. 
Somit hat es rundherum etwas „Bodenfreiheit“ und ist vor Fäulnis bestmöglich geschützt. Gestrichen habe ich das Ganze dann mit Holzschutzgrundierung 
und zweimal mit einer Dauerschutzlasur in weiß. 

An der Seite rankt eine Clematis Venosa Violacea empor und die Beete seitlich 
sind mit Rosen, Gräsern, Lavendel, Ziersalbei und Wollziest bepflanzt. 
Der Boden direkt davor besteht aus flachen Schiefersteinen, 
 die wir in einem benachbarten Flussbeet gesammelt haben. 
Sie sind lose in einem Splittbeet verlegt 
und in den Ritzen hat sich Moos, Thymian und Unkraut ansiedelt.


Für alle die es jetzt ganz genau wissen möchten,
hier eine kleine Materialliste und die Maße:

Kanthölzer: 5cm x 5cm
Nut und Federbretter: 1,9cm x 10cm
Regalbrett Fichte (als Sitzfläche)
Verschieden lange Schrauben, 2 Klappscharniere
Kappsäge, Oberfräse, Stichsäge, Hammer
Holzschutzgrundierung, Dauerschutzlasur weiß, Dachpappe, Dachpappennägel

Breite: 121cm
Gesamte breite mit Dachüberstand: 141cm
Giebelhöhe: 225cm

Seitenwandbreite: 70cm
Seitenwandhöhe: 174cm
Seitenwand bis zum Gitter : 88cm
Gitter : 82cm

Sitzhöhe : 45cm
Sitztiefe : 54cm


Vielleicht kann das ja den einen oder andere von euch inspirieren 
sich auch einmal an so ein Projekt zu wagen. 
Ich würde mich auf jedenfall darüber freuen 
und dann natürlich gerne Bilder davon sehen. 

Alles Liebe …