Schwanger sein ist manchmal wie ...

… auf Weihnachten zu warten. 
Auf der einen Seite ruhig besinnlich, schön und voller Vorfreude auf dieses eine Datum. Andererseits steckt man mitten in den Vorbereitungen und weiß manchmal gar nicht wo einem der Kopf steht. Man putzt, räumt auf, dekoriert die Wohnung und erhofft sich ein besonderes Geschenk. Aber was man genau bekommt, weiß man doch nicht.

… berühmt zu sein. 
Die Menschen auf der Straße schauen einem hinterher, sind unglaublich nett und zuvorkommend. 

… eine Klotesterin zu sein. 
Jedes WC in der näheren und weiteren Umgebung wird regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft. 

… Geburtstag zu haben. 
Man darf ausschlafen, wird umsorgt, darf ohne schlechtes Gewissen auch mal zwei Stück vom (Geburtstags)kuchen essen und bekommt immer mal wieder Geschenke.

… ein Supermodel auszusehen. 
Man bekommt Komplimente für sein strahlendes Äußeres und das schöne Bäuchlein. Und das Beste ist die Leute empfinden einen trotz Walfischausmaß als schlank und gut in Form.


… sich auf eine neue Arbeit vorzubereiten. 
Man kommt in den Mutterschutz der für viele gleichgesetzt ist mit Urlaub, man hat ja jetzt so viel freie Zeit. Ausgefüllt sind die Tage aber neben Vorbereitungen auch mit Fragen wie vor einem neuen Job: Werde ich den neuen Anforderungen gewachsen sein und alle zufrieden stellen? Wie wird der neue Tagesablauf/wie werden die Arbeitszeiten sein? Was genau werden meine Aufgaben sein?  Wird mir das Neue Spaß machen? 
Zwei große Unterschiede gibt es dann aber doch. Keiner weiß so genau wann der erste Arbeitstag sein wird und unkündbar ist der Job auch.

… Shopaholicerin zu sein. 
Der Nestbautrieb lässt grüßen! Es gibt aber auch zu viele Angebote an supertollen Baby- und Kleinkindartikeln. 

… schon hundert Jahre alt zu sein. 
Beim Umdrehen im Bett schmerzt der Rücken und aufstehen geht nur mehr seitlich. Der Boden scheint unendlich weit weg zu sein und am bequemsten sind die ausgelatschten Schlupfschuhe und der megalange Schuhlöffel damit man sich nicht bücken muss. Außerdem grüßen einen die Schulkinder auf der Straße mit „Grüß Gott“ und wildfremde Leute stehen im Bus auf und bieten einem ihren Sitzplatz an.

… eine wandelnde Zeitbombe zu sein. 
Gerade noch war man gut gelaunt, freundlich und happy um im nächsten Moment in Tränen auszubrechen und anscheinend unausstehlich zu sein.


Alles Liebe …



Ist denn nun ...

... Sommer?
... Herbst?
... Spätsommer?
... Frühherbst?

Naja, wenn ich es recht bedenke ist es für den Sommer jetzt wohl wirklich schon zu spät und für den Herbst aber irgendwie noch zu früh - mir jedenfalls. 
Obwohl die Temperaturen momentan jeden Tag über 20°C liegen und die Sonne alles gibt, kann man wohl auch nicht glaubhaft leugnen, dass es früher dunkel wird, man abends auch mal ein Jäckchen braucht und morgens schon mal Nebel über den Wiesen liegt. Vor allem im Garten schleicht er sich schön langsam ein, der Herbst.


Schade eigentlich, ich lasse den Sommer eigentlich immer nur ungern ziehn.
 Heute nehme ich euch mal wieder mit auf einen 
sommerherbstlichen Gartenspaziergang





Alles Liebe ...

So viel Zeit ...

Ich dachte ja immer im Mutterschutz habe ich so viel Zeit
für all die Sachen und kreativen Projekte
die ich unbedingt schon immer machen wollte.

Den heutigen Tag habe ich deshalb kreativ damit begonnen
mich direkt nach dem aufstehen auf das Sofa vor den Fernseher zu legen,
dann superkreativ ein Nutellabrot zu essen
und dann superduperkreativ nochmal die Strampler
an der Kinderzimmergarderobe zu tauschen.



Apropos Kinderzimmer,
da waren wir dann wirklich kreativ
und wenn das Baby nicht einziehen will,
dann findet sich bestimmt
ein freiwilliger Papa oder eine Mama
bei uns im Haus. :o)


Grundlage waren die schon von mir vorhandenen
Kinder-/Jugendzimmermöbel in Ahorn die
wir mit weißen Kleinmöbeln wie dem Ikea-Kallaxregal als Sitzbank,
den selbstgemachten Wolkenregalen oder dem Bettschutzgitter ergänzt haben.
Abgerundet wird das ganze dann mit den selbstgemachten maritimen Accessoires
wie den Wimpeln, Mobiles, Kissen, den Holzstrandhäuschen, Möbelknöpfen
und dem großen Leuchtturm am Spiegelschrank.



Alles Liebe ...



Unser täglich Brot ...

... backen wir heut selber!


Heute gibts ein
italienisches Stangenweißbrot.

500g Weißmehl 
(oder 300g Dinkelmehl und 200g Roggenmehl)
370g warmes Wasser
20g frische Hefe
1 EL Honig
2 TL Salz

Die Hefe in warmem Wasser auflösen 
und gemeinsam mit dem Mehl und dem Honig zu einem Teig kneten. 
Das Salz zuletzt zufügen und gut unterkneten.  
 Nun zugedeckt  1,5 – 2 Stunden gehen lassen.

Zwischenzeitlich den Backofen auf 250°C vorheizen.
Mehl auf eine Fläche geben, 
den Teig vorsichtig darauf fallen lassen 
und mit einem Messer in drei längliche Teile schneiden. 
Nun das Backblech mit Backpapier auslegen 
und die drei Stangen darauflegen. 
Nun das Ganze mit etwas Wasser bestreichen 
und nach Wunsch z.B. mit Sesam bestreuen. 
Zum Schluss das Blech mit den drei Broten 
in den Backofen schieben und ca. 20 - 25min backen. 
Mit einem Tuch zugedeckt auskühlen lassen.  

***
Frisch gebacken zu Leckerem vom Grill 
oder mit einem selbstgemachten Topfenaufstrich mit Gartenkräutern -
einfach unschlagbar!


Alles Liebe ...



9 Monate

Es ist September 
und bald beginnt eine neue Jahreszeit.


Die Tage werden zunehmend kürzer, 
mancherorts schleicht schon der Bodennebel über die Wiesen, 
die Blätter der Bäume werden bunt 
und im Wald duftet es nach feuchter Erde. 
Die Sonne legt ihre goldenen Strahlen über das Land … 
und gar nicht mehr lange dann wird er bei uns sein: 
Der Herbst … 
und mit ihm unser Baby.
 
Ja, richtig gelesen und manche haben es auch schon vermutet – 
gar nicht mehr lange und dann werden wir 
unseren eigenen kleinen Herbstsonnenschein in unseren Armen halten. 


Vor neun Monaten war ich noch der festen Überzeugung regelmäßig hier vorbeizuschauen – daraus wurde wohl nichts und das obwohl ich eine tolle Schwangerschaftszeit hinter mir habe. Bis auf die häufig wiederkehrenden Klobesuche und den jetzt zum Ende hin größer werdenden Bauch, hatte ich nie Anzeichen von Übelkeit oder Sodbrennen, keine Wassereinlagerungen, null komische Gelüste, wenn ihr mich fragt keine Stimmungsschwankungen und auch keine meiner geplanten Aktivitäten konnte nicht stattfinden. Trotzdem frage ich mich in letzter Zeit immer häufiger wo die ganzen Tage und Monate hin sind und ob ich die Schwangerschaft genug ausgekostet habe.


Im Jänner hab ich nämlich noch wie gebannt auf die zwei Streifen des Schwangerschaftstests geschaut und verstohlen über mein Bäuchlein gestreichelt. 
Jetzt kann ich mich verbiegen und schauen wie ich will, 
meine Zehen sind und bleiben unter einem kugelrunden Bauch verschollen. ;-)

Ich kann mich noch gut an die ersten Besuche bei der Frauenärztin erinnern:
Jedes mal die gleiche vorfreudige Spannung.
Jedes Mal die gleiche ängstliche Aufregung.

"Wow! Sind das die Finger?"
"Nein, das sind die Beine."
"Oh. Aber das ist der Bauch, oder?"
"Nein, das ist die Lunge."
"Oh. Ist das jetzt der Kopf?
"Nein, das ist das Herz."
 
Und so weiter ...

Für unsere untrainierten Augen war es nicht immer einfach,
aber jedes Mal folgte dieses unbeschreibliche Glücksgefühl.


Anfang Juli war dann nach 15 Jahren mein vorerst letzter Arbeitstag.
Ich ging mit dem Gefühl "jetzt wird alles anders" aus der Türe,
aber eigentlich fühlte es sich an wie immer in den Sommerferien.
Ich ging spät ins Bett und stand auch spät auf.
Ich lag auf dem Sofa und schaute schon zum Frühstück fern.
Ich blätterte gemütlich in der Zeitung und trank einen Latte Macchiatto.
Ich traf Freunde, telefonierre, schickte Mails.
Ich gingspazieren, kurvte mit dem Fahrrad umher
und streckte meine Füße in die Sonne.
Ich wusch Wäsche, räumte auf, nähte Kleinigkeiten, kochte,
werkelte im Garten und stellte frische Blumen auf den Tisch.
Ich lief durch die Stadt, ging einkaufen.

Aber halt - etwas ist doch anders,
wie zu zufällig lande ich nämlich immer wieder in den Kinderabteilungen.
Ich nehme kleine Strampler und Söckchen in die Hand 
und kann nicht fassen, dass ich schon bald ein Baby
 in genau so kleine Anziehsachen stecken werde.
Einige davon liegen natürlich längst gewaschen, gefaltet und sortiert
bei uns daheim im Schrank des Kinderzimmers.
Daneben die Mützen, Bodies, Spucktücher, Kuscheldecken, Mobiles,
ein Hochstuhl, eine Babyautoschale, ein Gitterbett, ein Stubenwagen, ...

Vieles ist schon bereit ...!    



Seit Wochen liegt so viel Spannung in der Luft – 
gerade so wie kurz vor einem Unwetter. 
Ich bin gleichzeitig glücklich und verwirrt,
hoffnungsvoll und ängstlich. 
Die Vorfreude auf ein großes Lebensereignis steht bevor 
und nichts wird wohl mehr so sein wie zuvor. 


Alles Liebe ...

I love Müsli ...

Heute gibt es mal wieder ein Rezept für euch.
Wie immer simple, einfach und lecker. ;-)


Knuspermüsli
180g Haferflocken
50g Mandelplättchen
25g grob gehackte Walnüsse
25g Kokosflocken (oder Chiasamen)
15g Sesam
1 gehäuft. Tl Zimt
2 Tl Backkakao
3 EL Öl
90g Honig

Alle Zutaten in einer Schüssel
vermengen und auf einem,
mit Backpapier ausgelegten,
Backblech flach ausbreiten.
Bei 180°C Ober- und Unterhitze
ca. 20min backen und dabei
alle 5-10 Minuten wenden,
damit es knusprig wird.
  

Alles Liebe ...