JA, wir wollen ...

sind 3 kleine Worte mit einer großen Bedeutung. 


Erstens besiegelten sie vor mittlerweile 2 Jahren und einem Tag 
unseren "Bund fürs Leben" 
und zweitens sind sie Synonym für einen überreichen Schatz an Ideen und Inspirationen.
Nun gehör ich ja irgendwie schon von Haus aus zu den etwas kreativeren Leuten und schon zu Beginn unserer Hochzeitsplanung hatte ich damals sehr viele eigene Ideen und eine gewisse Vorstellung. Durch den netten Austausch mit den anderen Hochzeitsmädels im Forum bei jawirwollen.at – kam aber noch dies und das und jenes dazu. 
Noch heute denke ich gerne mit einem Lächeln an die Vorbereitungszeit zurück.
Es hat total viel Spaß gemacht die ganze Hochzeit selbst zu planen und auch umzusetzen.
 Ich war ja sozusagen Organisatorin, Weddingplanerin, 
Dekorateurin und Braut in einer Person. 
Und das war gut so! ;o)

L wie … Liebe
L wie … Ländlich
L wie … Lavendel

Ein bisschen verspielt, wildromantisch, detailverliebt 
und mit dem gewissen Vintagecharme – das ist genau unser Stil. 
Violett in allen Schattierungen, kombiniert mit ländlichem weiß und schlichtem ackerbraun, stilecht ergänzt durch das dezente Grün frischer Kräuter aus dem Garten. 


Das war es – unser Hochzeitskonzept.

In der Kirche haben damals weiße Flechtkugeln unseren Weg gesäumt 
und immer wieder hatte man den sanften Duft von Lavendel in der Nase. 
Auch mein Brautstrauß war ein buntes Potpourri aus Kräutern und Blumen. 
Für die Freudentränen hatten wir kleine selbstgenähte Säckchen aus Transparentpapier mit Taschentüchern aufgelegt und in den Kirchenheftchen konnte unsere Messe mitverfolgt werden. Sowohl auf dem Vorplatz der Kirche, 
als auch später im Lokal haben farblich abgestimmte Wimpelketten 
den gewissen romantischen Vintagecharme verströmt 
und der Sitzplan auf einem alten Fenster tat sein Übriges.


Bei der Dekoration der Tische hatten wir auf viele frische Wiesenblumen und Wildrosen 
in kleinen Gläschen zurückgegriffen und mit selbstgemachten Tischlämpchen aus Weingläsern mit Transparentpapierschirmchen ergänzt. 
Die Menükarten waren als kleine Büchlein ausgeführt, die neben dem Menü 
auch die Tischnamen, ein kleines Dankeschön, ein Wer ist Wer? 
und einen Hinweis auf unser Gästebuch enthielten.


Die Gastgeschenke, selbstgemachtes Kräutersalz in kleinen Gläschen, 
waren auch gleichzeitig die Sitzplatzkarten. 
Zudem haben wir auf den Tischen auch noch Fächer verteilt, 
die bei „heißen Augenblicken“ auch sehr gerne mal benutzt wurden. 
Genauso wie die bereitgestellten Gästepantoffeln für müde Füße 
mit denen zur späten Stunde sogar Twist getanzt wurde. *g*


Als süße Überraschung hatten wir eine richtige „Candy Bar“ aufgebaut. 
Die Gäste haben sich damals gerne und reichlich daran bedient 
und auch das eine oder andere Säckchen mit Süßigkeiten für zu Hause gefüllt. 
Ebenfalls gut angekommen ist unsere Fotobox bei der viele skurrile 
aber auf jedenfall unvergessliche Erinnerungsfotos entstanden sind.


Wenn wir schon bei Fotos sind. 
Stilecht im Garten würd ich hier mal sagen … 
und es hat sich gelohnt. 
Der Moment des ersten Blicks konnte bei uns im Garten festgehalten werden, 
unser Paarshooting fand dann in einem anderen Traumgarten statt.


Wir hatten die allerbesten Trauzeugen und die weltbeste Zeremonienmeisterin 
und ich kann mich auch jetzt noch eigentlich gar nicht oft genug bei ihnen bedanken. 
Sie haben uns damals so gut bei allem unterstützt, auch mal wieder auf den Boden zurückgeholt und auch viele Hochzeitsüberraschungen vorbereitet. 

Und was ist nun das Geheimnis 
für eine rundherum 
gelungene Hochzeitsplanung?

Die eigenen Ideen und Vorstellungen sind entscheidend.
Sie müssen einem selbst gefallen und man sollte sich nicht davon abbringen lassen. 
Wenn dann das Farbkonzept und das Thema fixiert sind, 
sollte man seine persönliche Note einbringen 
und sich so viel Inspiration holen wie nötig. 
Danach so viel planen und vorbereiten wie möglich, ist auf jeden Fall gut, 
allerdings musste auch ich lernen, 
dass man sich nicht wegen allen Kleinigkeiten einen Kopf machen soll. 

Der beste Tipp überhaupt ist jedoch:  
Was auch kommen mag – der Tag wird ein Traum, 
so oder so, und er ist da um genossen zu werden!


Somit bin ich am Schluss und bleibe auch zum zweiten Hochzeitstag 
bei unserem damaligen Resümee:
Der Tag war mehr als perfekt 
und wir hätten ihn uns vorher in unseren Träumen 
nicht schöner ausmalen können. 

Und JA, 
ich würde immer wieder wollen … 


Alles Liebe …

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